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WILLKOMMEN

Verein der Förderer des Austauschs deutscher und syrischer Kultur.
Kunst und Kultur sind ein existenzielles Bedürfnis menschlicher Gesellschaften. Der Verein 17_3_17 hat sich zum Ziel gesetzt, den intensiven Austausch zwischen syrischer und deutscher Kultur in allen Bereichen der Künste ideell und finanziell zu unterstützen. In Kunstausstellungen, Konzerten, Literaturlesungen, Theater-, Film- und Tanzaufführungen sollen gegenseitige Aufmerksamkeit, Interesse und Verständigung, Information und Aufklärung den Blick weiten und bereichern. Alle Mitglieder helfen durch ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden, eine Vielfalt von Veranstaltungen und ein reges kulturelles Miteinander zu gewährleisten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt € 30,–. Mitglieder werden über alle geplanten Aktivitäten per Mail informiert und eingeladen.



Arabischer Text 17_3_17 Verein der Förderer des Austauschs deutscher und syrischer Kultur

UNTERSTÜTZTE PROJEKTE

2018

  • Kultur heißt Thakafa - Diskussion mit Jürgen Keimer im Domforum

  • 23.09.2018, 18.04 - 19.00 Uhr | WDR 3

Mit einem Podiumsgespräch unter dem Titel „Kultur heißt Thakafa - Thakafa heißt Kultur“ im Kölner Domforum ist unser Verein jetzt erneut an die Öffentlichkeit getreten. Die Kunsthistorikerin Karin Adrian von Roques, der Schriftsteller Suleiman Taufiq und der Archäologe Jabbar Abdullah sprachen über Gemeinsames und Trennendes. Der Archäologe etwa arbeitet in Köln bei Ausgrabungen in römischen Schichten der Stadt mit Methoden, die er schon in einer alten Römerstadt am Euphrat angewandt hat. Für Bildende Künstler dagegen bedeutet der Neuanfang in Deutschland unter anderem, sich auf einen Kunstmarkt einzustellen, der anderen Regeln folgt als in der arabischen Welt. Und Schriftsteller stehen vor der Schwierigkeit, Leser und Verleger in einem fremden Sprachraum zu finden. Und alle sind mit den Herausforderungen der fremden Alltagskultur konfrontiert.
Moderation: Jürgen Keimer
Redaktion: Karl Karst


Arab Art
  • Arab Art

  • Ausstellungsadresse: Große Budengasse 10 – 50667 Köln
  • Vernissage: 7.Juli 2018, 19 Uhr
  • Musik: Jehad Jazbeh (Violine), Mitglied des syrischen Exil Orchesters (SEPO), Sara Alagha (Sängerin)
  • Ausstellungsdauer: bis zum 22. Juli 2018
  • Montag bis Donnerstag 16 – 20 Uhr
  • Freitag bis Sonntag 13 – 20 Uhr
  • Webseite: www.syrien-kunst-flucht.de

Eine Ausstellungsprojekt mit arabischen uns syrischen Künstler/innen

"Die Kunst ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, den Menschen zu begreifen.
Nadine Gordimer "


Die arabische Kunst blickt zurück auf eine 1400 Jahre alte Tradition, die sich in den vornehmlich von Muslimen bewohnten Ländern des Nahen Ostens seit der Verbreitung des Islams in großer Vielfältigkeit entwickelte. Bereits im Mittelalter, nach den islamischen Eroberungen in Asien und Europa, kam es zu gegenseitigen kulturellen Beeinflussungen, die zwischen dem 9. und dem 12. Jahrhundert in Literatur, Architektur und Ornamentik ihren Höhepunkt erreichten.

Orientalische Kostbarkeiten wie Stoffe, Teppiche, Keramiken und Kalligraphien waren in Europa heiß begehrt. Europäische Künstler ließen sich von der islamischen und arabischen Kunst inspirieren, so wie etwa Wassily Kandinsky nach seinem Besuch der ersten großen Ausstellung islamischer Kunst in München 1910; und auch der Orient verfolgte die Kunstentwicklung in Europa mit großer Aufmerksamkeit. Die Bildwelten von Orient und Okzident haben sich oft und sehr intensiv über Jahrhunderte hinweg durchdrungen.
In der Gegenwartskunst sind die Grenzen zwischen authentisch islamischer und westlicher Ästhetik nahezu verschwunden. In vielen arabischen Ländern ist die Künstlerausbildung nach westlichem Vorbild strukturiert. Arabische KünstlerInnen bedienen sich aller Stilrichtungen, verknüpfen sie mit dem traditionellen islamischen Erbe und schaffen neue Bildwelten.

Die Ausstellung gibt den arabischen und insbesondere den syrischen KünstlerInnen die Möglichkeit, die gegenwärtige arabische Kunst und ihre Bedeutung darzustellen. Sie macht auch sichtbar, welchen Einfluss die politischen und sozialen Umwälzungen auf die Ausdrucksweise der KünstlerInnen haben, insbesondere auf die, die außerhalb der arabischen Welt leben.
In dieser Ausstellung sind insbesondere auch Kunstwerke des syrischen Künstlers Khair Alayubi ( 1917-2000) zu sehen, die bereits über 40 oder sogar 50 Jahre alt sind.
Seine Werke zeigen das Leben in Damaskus zu dieser Zeit.
jabbar Abdullah


Modell Palmyra

Der Plan, Teile der zerstörten Kulturdenkmäler Palmyra als Korkmodell wieder entstehen zu lassen. ...

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